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3 Arten mit Weltschmerz umzugehen

Wenn dich die Situation der Welt stresst...

Wenn du dir Sorgen um die Zukunft machst...

Wenn du Angst hast, dass die Menschheit auf ihren Untergang zusteuert...

Dann sind hier 3 Arten, damit umzugehen (am besten kombinierst du alle drei):

1. Stoisch

gegenwarts-bezogen

Die Stoiker waren Philosophen im antiken Griechenland. Ihr zentraler Gedanke, den sie immer wiederholten, war:

"Kann ich ändern, was mich stört? Wenn JA, dann tue ich das. Wenn NEIN, dann akzeptiere ich die Situation und konzentriere mich auf die Dinge, die ich ändern kann - insbesondere meine Einstellung."

Ein alltägliches Beispiel: Es regnet. „Kann ich das ändern? - Nein. - Dann akzeptiere ich entweder, nass zu werden, oder ich nehme einen Regenschirm mit.“

Das Motto ist sozusagen: „Es gibt keine guten oder schlechten Tage. Es gibt nur Tage. Und ich kann entscheiden, wie ich mit dem, was ich habe, darauf reagiere."

Das klingt makaber, aber die Stoiker erinnerten sich auch ganz bewusst immer wieder daran, dass alles auch noch deutlich schlimmer sein könnte. „Es gibt unzählige Menschen, die ihre Gebete als erhört sehen würden, wenn sie DEIN Leben leben dürften."

2. Historisch

vergangenheits-bezogen

Bisher ging die Welt noch nie unter.

Dennoch lebten aber die meisten Menschen in allen Epochen der Geschichte in dem Glauben, dass GENAU IHRE Zeit die extremste bisher sei und alles nach ihnen den Bach runtergehen würde.

Wenn du jetzt gerade denkst: „Aber in meinem Fall stimmt das ja wirklich!“, dann denkst du dasselbe, wie fast alle Menschen bisher.

Aus der Ego-Perspektive sind wir ja alle die Hauptdarsteller unseres Lebens und warum sollte nicht der Spannungshöhepunkt der gesamten Menschheitsgeschichte genau dann passieren, wenn wir gerade leben?

Aber stell dir die Frage: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich genau dieses Jahr, das du gerade erlebst, der Spannungshöhepunkt der gesamten, 10.000 Jahre langen, Geschichte der menschlichen Zivilisation auf diesem Planeten ist?

3. Motiviert

zukunfts-bezogen

Tatsache ist: ohne Menschen wie dich - Menschen, die sich Sorgen um die Zukunft und die Probleme der Welt machen - verbessert sich nichts.

Es waren Menschen wie du, die aus ihrer Unzufriedenheit und ihrer Angst etwas getan haben, das die Welt nachhaltig verändert hat.

Karl Marx schrieb ein Buch.

Florence Nightingale revolutionierte die Krankenpflege.

Rosa Parks weigerte sich ungerechte Gesetze zu befolgen.

Mahatma Ghandi ging friedlich demonstrieren.

Unzufriedenheit mit dem, was gerade ist, kann der Treibstoff für Veränderung sein.

Nutze also deine Energie, um etwas in deinem Umfeld zu tun, das positive Veränderung bringt.

Nur durch Menschen wie dich wurden die Dinge erfunden und entdeckt, die unser Leben heute so komfortabel machen.

Lass dich nicht unterkriegen!

Ja, vieles auf der Welt ist nicht so, wie es sein sollte. Aber wenn wir aufgeben, dann hilft das niemandem. Was bleibt uns also übrig, als unser Bestes zu versuchen und unseren Mitmenschen mit Liebe und Zuversicht zu begegnen? Que sera, sera.